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Artikel vom September 2007

nicht-tödliche Waffen zur Erzeugung von Schmerz

Nicht zum ersten Mal setzt die Polizei unserer amerikanischen Freunde “nicht-tödliche” Elektro-Waffen ein um unliebsame Menschen brutalstmöglich aus der Öffentlichkeit zu entfernen. Nachdem ich erst vor wenigen Monaten noch in meinem alten Blog von einem Fall an der Uni in Los Angeles berichten durfte, ist jetzt mal wieder ein junger Mann getased worden. Diesmal aber noch etwas “öffentlichkeitswirksamer” als im letzten Fall, denn das Opfer war diesmal mitten auf einer öffentlichen Veranstaltung als der ehemalige Präsidentschafts-Kandidat John Kerry eine Rede hielt. Das laute Hineinrufen des Taser-Opfers muss wohl schon als Grund für eine Elektroschock-Behandlung gereicht haben.

Silent Guardian von RaytheonMan meint man sehe einen schlechten Science-Fiction Film, aber schon beim nächsten G8-Gipfel könnte eine ähnliche Waffe für den Massen-Einsatz mit dabei sein: Der “Silent Guardian” von Raytheon kann ganze Plätze und Felder mit hochfrequenten Elektro-Strahlen eindecken und damit den Menschen auf einer Großdemonstration erhebliche Schmerzen zufügen ohne sie dabei nachweislich zu verletzten, so heißt es zumindest im Heise Artikel “Mit einem Wort: “OWWW!”” in dem über das neue Sicherheitskräfte-Spielzeug aus den USA berichtet wird. Im Artikel-Forum hat sich dazu allerdings schon ein Poster kritisch geäußert: Die Strahlung soll wohl durch ein Verkochen der Hornhaut am Auge auch zu Erblindungen führen können.
Da sollte man vielleicht zur nächsten Demo gleich eine Schutzbrille aus Drahtgeflecht bei sich tragen.

Eine interessante These am Rande: Wer den Sozialstaat abschafft kann das natürlich nicht tun ohne vorher für entsprechende Repressalien zur Unterdrückung größerer Aufstände gesorgt zu haben. Auch empfiehlt es sich dringend Überwachungsmaßnahmen und -möglichkeiten zu erweitern um die politischen Gegner und “Terroristen” besser beobachten zu können.

nachhaltige Kriegsführung mit dem Öko-Panzer

Die absurdesten Geschichten schreibt bekanntlich das Leben, so auch hier:

Die US-Armee hat für sich einen “Öko-Panzer” mit Hybridmotor entwickeln lassen, der weniger Sprit verbraucht und leiser fährt. Vermutlich dürfte letzteres und die Tatsache weniger oft tanken zu müssen und somit länger unterbrechungsfrei im Einsatz sein zu können aber die Hauptmotivation für die Neuentwicklung gewesen sein.

Die Idee der Optimierung eines Panzers auf Umweltschutzaspekte jedenfalls wäre doch mehr als absurd und irgendwie  zynisch angesichts einer auf die Zerstörung von “Umwelt” ausgerichteten Maschine.

Mehr über den “Toyota Prius unter den Panzern” steht bei Telepolis: Nachhaltige Kriegsführung mit dem Öko-Panzer

neue Schüli-Website

Was macht man nicht alles “ehrenamtlich”. Nach längerer Zeit des Vor-Sich-Hin-Dümpelns hat das Schüli jetzt wieder ‘ne (potentiell) aktuelle Website.

Schüli-Website

www.schueli-tuebingen.de