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nicht-tödliche Waffen zur Erzeugung von Schmerz

Nicht zum ersten Mal setzt die Polizei unserer amerikanischen Freunde “nicht-tödliche” Elektro-Waffen ein um unliebsame Menschen brutalstmöglich aus der Öffentlichkeit zu entfernen. Nachdem ich erst vor wenigen Monaten noch in meinem alten Blog von einem Fall an der Uni in Los Angeles berichten durfte, ist jetzt mal wieder ein junger Mann getased worden. Diesmal aber noch etwas “öffentlichkeitswirksamer” als im letzten Fall, denn das Opfer war diesmal mitten auf einer öffentlichen Veranstaltung als der ehemalige Präsidentschafts-Kandidat John Kerry eine Rede hielt. Das laute Hineinrufen des Taser-Opfers muss wohl schon als Grund für eine Elektroschock-Behandlung gereicht haben.

Silent Guardian von RaytheonMan meint man sehe einen schlechten Science-Fiction Film, aber schon beim nächsten G8-Gipfel könnte eine ähnliche Waffe für den Massen-Einsatz mit dabei sein: Der “Silent Guardian” von Raytheon kann ganze Plätze und Felder mit hochfrequenten Elektro-Strahlen eindecken und damit den Menschen auf einer Großdemonstration erhebliche Schmerzen zufügen ohne sie dabei nachweislich zu verletzten, so heißt es zumindest im Heise Artikel “Mit einem Wort: “OWWW!”” in dem über das neue Sicherheitskräfte-Spielzeug aus den USA berichtet wird. Im Artikel-Forum hat sich dazu allerdings schon ein Poster kritisch geäußert: Die Strahlung soll wohl durch ein Verkochen der Hornhaut am Auge auch zu Erblindungen führen können.
Da sollte man vielleicht zur nächsten Demo gleich eine Schutzbrille aus Drahtgeflecht bei sich tragen.

Eine interessante These am Rande: Wer den Sozialstaat abschafft kann das natürlich nicht tun ohne vorher für entsprechende Repressalien zur Unterdrückung größerer Aufstände gesorgt zu haben. Auch empfiehlt es sich dringend Überwachungsmaßnahmen und -möglichkeiten zu erweitern um die politischen Gegner und “Terroristen” besser beobachten zu können.

DrNI schreibt,

5. Oktober 2007 um 23:57

»Brutalstmöglich« ist hier das falsche Wort, denn wir wissen alle, daß mehr möglich ist, nur überlebt es der Zwischenrufer dann eben nicht mehr.

Fabian schreibt,

6. Oktober 2007 um 17:09

Naja, “brutalstmöglich” im Zusammenhang mit allem was man überhaupt machen kann in so einer Situation. Genickschuß um Ruhe in die Veranstaltung zu bekommen würd ich jetzt nichtmal den Amis zutrauen.

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