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unsichtbares Theater: der performative Protest im Clubhaus

Die Massen der Studis im Obergeschoss des Clubhaus, die dort schon am Dienstag mittag den Ausnahmezustand des kollektiven Lernens demonstriert haben, hatten ihren “Zuspruch” zur späteren Protestkundgebung auf dem Holzmarkt schon angedeutet: Sie würden keine Zeit haben. Und in der Tat – das studentische Tübingen war am Abend des 25. Januar nicht sehr stark auf dem Holzmarkt vertreten.

Das Tagblatt schreibt in einer Meldung die “Kundgebung für kostenlose Bildung” sei “schwach besucht” gewesen.

(“Kundgebung für kostenlose Bildung”? Da hat die Redakteurin wohl leider etwas falsch verstanden. Freie Software ist ja auch mehr als nur “umsonst”. Aber ihre Beobachtung stimmt leider: Mehr als 70 Leuten hatten sich nicht zur Kundgebung auf dem Holzmarkt versammelt.)

Vielleicht sollte man aber die Studis im Clubhaus und in der UB auch nicht falsch verstehen: Sind sie es nicht, die dort gegen Lernstress und Bachelor-Bulimie-Lernen – in performativer Weise – demonstrieren? Und das nicht nur an einem Abend, sondern sogar wochenlang am Stück?!

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