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Artikel aus Überwachung

Polizei-Gewalt bei der “Freiheit statt Angst”-Demo

auch nett: Polizist will Journalisten bei NPD Demo im Hamburger Schanzenviertel erschiessen

Demo gegen Vorratsdatenspeicherung

Am 12. September 2009 gibt es in Berlin eine bundesweite Demo gegen die Vorratsdatenspeicherung.

Tickets für Sonderzüge nach Berlin und zurück können ab sofort bestellt werden

Züge zur Demo gegen die Vorratsdatenspeicherung

Züge zur Demo gegen die Vorratsdatenspeicherung

Internetsperren: Provider unterschreiben freiwillig

Vodafone-Werbung “Heroes” Satire from Generation Upload on Vimeo.

Golem: Internetsperren: Fünf Provider unterschreiben freiwillig

Die zwei aus der Muppetshow

Das BKA schreibt Texte für “linksextreme” Publikationen um Leute auf seine Homepage zu locken.

z.B. diesen hier:

“Kein Wort auf Indymedia und nichts in der Interim (noch nicht mal im geschmeidigen Vorwort). Und wo spuckt die Suche im Nirwana uns die Wirklichkeit aus? Und auch die bürgerliche Presse schweigt auf der Suche nach Wahrheit. Ausgerechnet auf der Homepage der BKA-Schergen (ein Tabu wird gebrochen) müssen wir uns ob der Zielgenauigkeit der Aktion eines Besseren belehren lassen, wie tief müssen wir noch sinken?”

Quelle:
heise online: BKA-Honeypot www.bka.de

kleine Erinnerung an die Vorratsdatenspeicherung

Wir beobachten Dich, Deine Bundesrepublik.

Überwachungs-Staat

Hier nochmal ein kleines Video zum Ausblick auf das was uns ab 1. Januar erwartet wenn das Verfassungsgericht das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung nicht rechtzeitig kippen sollte:

gefunden bei Niels

Alltag Überwachung

Diese sehr schöne interaktive Flash-Animation – auf die ich eher zufällig gestossen bin – zeigt uns den Alltag eines normalen Menschen und dabei besonders die Möglichkeiten durch staatliche oder anderen Stellen überwacht zu werden. Es lohnt sich alle anklickbaren Felder einmal anzuklicken.

Alltag Überwachung

Übrigens: Diese Flash-Animation ist eine Bachelor-Abschlußarbeit im Studiengang “digital media”. Krass mit was man alles seine Abschluß-Arbeit machen kann. Diese hier ist auf jeden Fall gelungen.

Alltag Überwachung von Johannes Widmer

Freiheit statt Angst!

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!

Passwort oder fünf Jahre Gefängnis

Wie immer wenn ich aus Telepolis oder den heise-News zitiere geht es mal wieder um nichts gutes:

Unter dem Titel  “Großbritannien: Passwort oder fünf Jahre Gefängnis” berichtet der Heise-Newsticker über ein neues Gesetz in Großbritannien mit dem die Polizei sich den Zugriff auf verschlüsselte Festplatten und andere kryptographisch verschlüsselte Datenträger erpressen will. Dabei ist man als Betroffener zur Herausgabe von Passwörtern und Krypto-Schlüsseln gezwungen, wenn man nicht für bis  zu fünf Jahre in den Knast gehen will.

Da immer mehr Anwender Programme wie etwa TrueCrypt zur Erzeugung von verschlüsselten virtuellen Festplatten benutzen erschwert das natürlich die Arbeit der Polizei, beschlagnahmte Rechner können so nicht wirklich ausgewertet werden, wenn alles relevante auf dem verschlüsselten Teil der Platte lagert.

Zum Glück bietet gerade das “Standard-Tool” zur Plattenverschlüsselung unter Windows die Möglichkeit ein zweites Passwort anzugeben, mit welchem dann ein anderer Festplatteninhalt freigegeben wird als mit dem richtigen Passwort. Diese “plausible deniability” genannte Technik sorgt dafür, dass man auch unter Zwang die wirklich relevanten Daten nicht bekannt geben muss, indem man der Polizei das falsche Passwort gibt. Was dann aber noch dieses sinnlose Gesetz soll ist die andere Frage. Insbesondere wenn jemand sein Passwort vergessen sollte, stellt sich die Frage wie dann vom Gericht damit umgegangen wird. Der Spruch “Unwissenheit schützt vor Strafe nicht” bekäme dann im schlimmsten Fall nochmal eine ganz neue Bedeutung.

gefährliche Neugier

Wer sich zwischen dem 28. März und dem 18. April diesen Jahres auf den Seiten des BKA über die “militante Gruppe” informieren wollte ist automatisch in einem Fahndungs-Raster gelandet.

Diese an einen verspäteten April-Scherz denken lassende Information geht aus einem “Zeit”-Artikel mit dem schönen Titel “Der falsche Klick” hervor.

Um eventuell Verdächtige zu schnappen hat das BKA wohl versucht die in seinen Server-Logfiles erfaßten IP-Adressen nachzuverfolgen und die Inhaber der beteiligten Anschlüsse ausfindig zu machen. Dabei ist man dann – wer hätte es erwartet – unter anderem auf die Anschlüsse von “Presseorganen bzw. einzelnen Firmen oder Universitäten” gestossen.

Offenbar tappt das BKA dermaßen im Dunkeln, dass man in letzter Verzweiflung zu dieser nicht nur total schwachsinnigen, sondern v.a. auch aus rechtsstaatlicher Sicht äußerst fragwürdigen Maßnahme übergegangen ist.

Von der Sinnlosigkeit dieser Maßnahme einmal abgesehen zeigt das einmal wieder was aus der schönen alten Unschuldsvermutung geworden ist: In einer von Mainstream-Medien gleichgeschalteten und medial-zugemüllten Welt ist bereits derjenige auffällig, der möglicherweise selbst im Netz nach “ungewöhnlichen” Themen recherchiert oder sich über entsprechende Links bis zum BKA durchklickt.  Warum sollte sich auch jemand für den Fall interessieren der selbst persönlich nichts mit der militanten Gruppe zu tun hat?

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